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Nachrichten aus der Wissenschaft – Aktuelles aus Forschung und Technik ...

Vitaminpillen: Nutzlos gegen Schlaganfall und Herzinfarkt
Nahrungsergänzungsmittel wie Vitamine und Mineralien senken nicht das Risiko, an einem Hirninfarkt oder einer Herzkrankheit zu sterben. Das ergab eine Übersichtsstudie mit mehr als zwei Millionen Teilnehmern.
Waldvögel fressen die meisten Insekten
Die insektenfressenden Vögel der Welt verspeisen jährlich 400 bis 500 Millionen Tonnen Beute. Allein die in Wäldern lebenden Vögel vertilgen drei Viertel dieser Menge. Sie leisten damit eine wichtige Rolle in der Bekämpfung von schädlichen Insekten, berichten Zoologen in der Fachzeitschrift ?The Science of Nature?.
Kleinere Hirne bei nachtaktiven Fischen
Nachtaktive Fische haben trotz ihrer größeren Augen kleinere Gehirnareale zur Verarbeitung visueller Reize als tagaktive Fische. Das fand eine Gruppe von Forschern aus Japan, den USA und Deutschland heraus.
Gartenhummeln sind effizienteste Bestäuber
Der Anbau vieler Kulturpflanzen ist davon abhängig, dass sie bestäubt werden. Die Gartenhummeln sind mit ihren langen Rüsseln dafür effizienter und zuverlässiger als etwa Honigbienen oder Erdhummeln. Zu dieser Einschätzung gelangte ein Göttinger Forschungsteam.
Fledermäuse werten verschiedene Hörereignisse gleichzeitig aus
Fledermäuse können nicht nur die Information der Echos ihrer Ultraschalllaute zur Beutesuche nutzen, sondern gleichzeitig auch akustische Signale, die von der Beute selbst ausgehen. Fledermäuse der Art "Große Hufeisennase" nutzen solche kombinierten Hörereignisse, um die begrenzte Reichweite der Echoortungslaute deutlich zu vergrößern.
Viel Mikroplastik im arktischen Meereis
Im arktischen Meereis fanden Wissenschaftler so viel Mikroplastik wie nie zuvor. Die meisten Partikel waren mikroskopisch klein. Eisproben aus fünf verschiedenen Regionen des Arktischen Ozeans enthielten zum Teil mehr als 12.000 Mikroplastik-Teilchen pro Liter Meereis. Das berichten Forschende des Alfred-Wegener-Institutes (AWI).
Vor 24.000 Jahren: Höhlenbär war nicht flexibel genug
Mit 3,50 Metern Länge und 1,70 Metern Schulterhöhe gehörte der Höhlenbär zu den Giganten der letzten Kaltzeit ? und überlebte doch die Eiszeit vor 24.000 Jahren nicht. Verantwortlich sei die Kombination dreier Faktoren gewesen, sagen Forscher, die Knochenfunde von Höhlenbären mit modernsten Methoden neu untersucht haben.
München: Mehr Wildbienenarten durch Klimaerwärmung
Die Klimaerwärmung erleichtert wärmeliebenden Wildbienenarten das Leben. Das haben Forscher im Botanischen Garten München-Nymphenburg beobachtet. Sie gehen von mindestens 106 Wildbienenarten auf dem Gelände aus, 15 neue Arten sind erst in den letzten Jahren hinzu gekommen.
Nähe zum Menschen beeinflusst Tierwanderungen
Säugetiere legen in Gebieten, die stark vom Menschen geprägt sind, nur zwischen der Hälfte und einem Drittel ihrer üblichen Wanderungen zurück. Das ermittelte ein internationales Forschungsteam, das die Wege von 57 verschiedenen Arten von Säugetieren per GPS dokumentierte.
Schmetterlinge lebten schon vor über 200 Mio. Jahren
Schmetterlinge hat es bereits beim Übergang der Trias in den Jura vor 201 Millionen Jahren gegeben. Das geht aus einem Bohrkern aus einer Bohrung in Norddeutschland hervor, in dem Flügel- und Körperschuppen gefunden wurden.
Quelle: www.scienceticker.info

21.09.2018